Das Logo eines Fischerlades wurde mithilfe von zwei Funktionen gestaltet.
Die Funktion f(x) und g(x)=−f(x) schließen Flächen ein, die an einen Fisch erinnern, wenn x∈[−1;0,5].
Die Funktion f(x) ist eine Funktion dritten Grades, sie hat einen Hochpunkt bei x=−32, einen Tiefpunkt im Ursprung und einen Punkt P(−0,5∣0,125).
f(x)=x^(3)+x^(2)
g(x)=-f(x)
a=Integral(f,g,-1,0.5)
ShowLabel(a, false)
a) Ermittle die Funktionsgleichungen zu den beiden Graphen.
Lösung
Zunächst stellen wir die allgemeine Funktionsgleichung einer Funktion dritten Grades auf:
f(x)f′(x)=ax3+bx2+cx+d=3ax2+2bx+c
Nun stellen wir die Bedingungen auf:
f(0)f′(0)f(−0,5)f′(−32)=0=0=0,125=0
Daraus ergeben sich die Gleichungen:
dc0,1250=0=0=−81a+41b−21c+d=3⋅94a−2⋅32b+c
c und d einsetzen in III und IV:
0,1250=−81a+41b=34a−34b
Aus IV folgt a=b. Einsetzen in III:
0,1250,125a=−81a+41a=81a=1
Die Funktionsgleichung von f(x) lautet also:
f(x)=x3+x2
Die Funktionsgleichung von g(x) ist g(x)=−f(x):
g(x)=−x3−x2
b) Berechne den Flächeninhalt der Fläche, die von den beiden Graphen eingeschlossen wird.
Lösung
- Scnittstellen berechnen:
f(x)x3+x22x3+2x2x2(x+1)x1x2=g(x)=−x3−x2=0=0=0=−1
- Teilflächen berechnen:
A1A2=∫−10f(x)−g(x)dx=61=∫00,5f(x)−g(x)dx≈0,115
Gesamtfläche: A=∣A1∣+∣A2∣≈0,281
Ein Alternativvorschlag sieht ein bauchigeren Fisch vor. Dazu wird die Funktion f(x) mit dem Faktor 2 in Richtung der y-Achse gestreckt. Damit die Schwanzfloße nicht zu groß wird, wird x auf das Intervall [−1;0,3] beschränkt.
f(x)=2 * (x^(3)+x^(2))
g(x)=-f(x)
a=Integral(f,g,-1,0.3)
ShowLabel(a, false)
c) Berechne den Flächenunterschied zwischen dem ursprünglichen und dem alternativen Logo in Prozent.
Lösung
- Scnittstellen berechnen:
Es ergeben sich die gleichen Schnittpunkte wie im ursprünglichen Logo.
- Teilflächen berechnen:
A1A2=∫−10f(x)−g(x)dx=31=∫00,3f(x)−g(x)dx≈0,0441
Gesamtfläche: A=∣A1∣+∣A2∣≈0,3774
Prozentualer Flächenunterschied: 0,2810,3774−0,281≈34,4%
Für eine Datingseite soll ein Logo entworfen werden, das an einen Kussmund erinnert.
Das Logo besteht aus drei Funktionen f(x), g(x) und h(x).
f(x)g(x)h(x)=41(1−x)(x+3)=41(x+1)(3−x)=41(x−3)(x+3)
f(x) = 0.25 * (1-x) * (x+3)
g(x) = 0.25 * (x+1) * (3-x)
h(x) = 0.25 * (x-3) * (x+3)
a=Integral(f,h,-3,0)
ShowLabel(a, false)
b=Integral(g,h,0,3)
ShowLabel(b, false)
a) Berechne den gefärbten Flächeninhalt.
Tipp
Nutze die Symmetrie zur y-Achse. Berechne die Fläche zwischen g und h im Intervall von 0 bis 3 und verdopple das Ergebnis.
Lösung
A=13,5
Der östliche Abschnitt einer Motorsportstrecke lässt sich durch eine ganzrationale Funktion beschreiben mit:
f(x)=−501x4+0.5x3−4x2+10x+4
Die Funktion f schneidet die x-Achse bei x=11,61.
Das Streckengelände wird mit einer Begrenzungsmauer versehen, die durch die Funktion g(x) beschrieben wird:
g(x)=−101x2+0.5x+14
Eine Einheit im Kooridnatensystem entspricht 10 Metern.
f(x) = -1/50x^4 + 0.5x^3 - 4x^2 + 10x + 4
A_1 = Integral(f,0,11.61)
SetColor(A_1, "Green")
SetLabelMode(A_1, 0)
g(x) = -1/10 x^2 + 0.5x + 14
A_2 = Integral(f,g,1,11)
SetLabelMode(A_2, 0)
SetColor(A_2, "Gray")
a) Im Innenraum (A1) der Strecke soll Rasen gesät werden. Berechne die Fläche, die mit Rasen bedeckt werden muss.
Lösung
A1≈61,17=611,7m2
Die Fläche, die mit Rasen bedeckt werden muss, beträgt 611,7m2
b) Zwischen der Strecke und der Begrenzungsmauer soll im Intervall 1≤x≤11 ein Kiesbett angelegt werden (A2). Berechne die benötigte Menge an Kies in m3, wenn die Kiesschicht 20cm hoch sein soll.
Lösung
A2≈73,2=732m2
Die benötigte Menge an Kies beträgt 732⋅0,2=146,4m3