Um zu überprüfen, welches Wachstumsmodell zu den gegebenen Daten passt, können aufeinanderfolgende Wertepaare untersucht werden.
Beim linearen Wachstum nimmt die Größe einer Menge in gleichen Zeitintervallen um denselben Betrag zu.
Zum Beispiel gehört diese Wertetabelle zum linearen Wachstum:
x0↓+11↓+12↓+13↓+14f(x)3↓+25↓+27↓+29↓+211
Hier nimmt der Wert pro Zeiteinheit um 1 zu.
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Gib die Funktionsgleichung passend zur Wertetabelle an.
Der Anfangswert f(0) ist 0 und die Wachstumsrate beträgt 2, daher lautet die Funktionsgleichung:
f(x)=2⋅x+3
Diese Wertetabelle gehört zum quadratischen Wachstum
x022=4242=164f(x)021⋅4=2221⋅16=88
Das erkennen wir so:
- Quadriere den x-Wert
- Finde einen Faktor a, sodass der f(x)-Wert herauskommt
- Überprüfe, ob der Faktor a für alle Wertepaare gleich ist.
Im Falle des Beispiels ist der Faktor a=21.
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Gib die Funktionsgleichung passend zur Wertetabelle an.
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Gib die Funktionsgleichung passend zur Wertetabelle an.
f(x)=21⋅x2
Beim exponentiellen Wachstum nimmt die Größe einer Menge in gleichen Zeitintervallen um denselben Faktor zu.
x0↓+11↓+12↓+13f(x)2↓⋅24↓⋅28↓⋅216
Als Spezialfall gibt es auch die exponentielle Abnahme. Bei dieser liegt der Faktor zwischen 0 und 1.
Hier ist ein Beispiel:
x0↓+11↓+12↓+13f(x)8↓⋅214↓⋅212↓⋅211
Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du alles verstanden hast, kannst du dieses Video schauen:
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Gib zu beiden Wertetabellen eine Funktionsgleichung an.
Der Anfangswert ist f(0)=2 und der Wachstumsfaktor ist q=2. Daher lautet die Funktionsgleichung im ersten Fall:
f(x)=2⋅2x
Im zweiten Fall ist der Anfangswert f(0)=8 und der Wachstumsfaktor ist q=21. Daher lautet die Funktionsgliechung im zweiten Fall:
f(x)=8⋅21x